Notfälle Jederzeit
Entspannter Besuch beim Tierarzt

Sechs  Tipps für Hunde

  1. Üben, üben, üben: Bringen Sie ihren Hund gerne mit in die Praxis, auch wenn sie nur etwas abholen wollen. Dann gibt es ein ganz besonderes Leckerchen,  z. B. einen Käsewürfel oder eine Stückchen Schinkenwurst.  Das gilt nicht nur für Welpen.
  2. Bringen Sie Ihren Hund stets hungrig (mind. 12 Stunden fasten) mit, dann wird er auch in fremder Umgebung gerne fressen.  Fressende Hunde sind meist so abgelenkt, dass sie eine Injektion gar nicht mitbekommen!
  3. Angsthasen nicht trösten, negatives Verhalten ignorieren! So schwer es einem fällt, einen bellenden oder zitternden Hund nicht zu trösten: Hunde erfahren, dass es sich lohnt, zu bellen, weil sie dafür Aufmerksamkeit bekommen, und werden es in Zukunft schon vor der Praxis bellen oder zittern. Liegt er stattdessen ruhig im Wartezimmer, dann soll er ausgiebig belohnt werden (Streicheln. Loben, Leckerchen). Laut bellenden Hunden einmal kurz und deutlich sagen,  dass sie schweigen sollen, sonst steigern sie sich zunehmend in vermeidbaren Stress.
  4. Vor dem Besuch in der Praxis noch einen schönen Spaziergang machen. Keiner wartet gerne mit voller Blase vor einen Arztbesuch!!
  5. Kurze Leinen verwende, dann gibt es keine Konflikte mit anderen Tieren, die krankheitsbedingt einfach in Ruhe gelassen werden wollen.
  6. Terminabsprache nutzen, sehr unruhige Hunde sind froh, wenn sie gleich den ersten Termin in der Terminsprechstunde bekommen.

Und sechs Tipps für Katzen

Katzen sind territoriale Tiere, die Ihre Umgebung markieren(Köpfchenreiben, Harnmarkieren)und sich in Ihrem Territorium bestens auskennen. Beim Transport verlieren sie diese Bezugspunkte und stehen daher unter Stress.

  1. Rechtzeitige Gewöhnung an die Transportbox. Sie sollte jederzeit zugänglich in der Wohnung stehen und täglich mit einem frischen Leckerchen gefüllt werden
  2. Weidenkörbe sind eine Katastrophe für Katzen. Bitte verwenden  Sie eine stabile Plastikbox mit abnehmbarem Deckel. Das Kissen auf dem Boden sollte rutschfest sein, ggf. kann man es mit doppelseitigem Teppichband am Boden festkleben.
  3. Pheromone sind Geruchsstoffe, die nur von Katzen wahrgenommen werden. Ein besonderes Pheromon namens Feliway-Transport haben wir für Ihre Katze in unserer Praxis: Sie sollten es regelmäßig in den Korb sprühen, die Katzen werden es Ihnen danken
  4. Einfangen vor dem Transport vermeiden.
  5. Nicht mit größeren Menschen oder Tiergruppen in die Praxis kommen. Gerade ängstlichen Katzen hilft es, wenn sie sich auf Ihren Besitzer konzentrieren könne.
  6. Im Wartezimmer den Katzenkorb geschützt vorsichtig abstellen, die offene Seite sollte zur Wand zeigen. Gut ist eine Abdeckung mit einem Tuch. Hunde sollen bitte nicht an der Kiste schnüffeln.