Wurmalarm

Ernährung von Kaninchen und Meerschweinchen

0. Der kleine Snack für zwischendurch?
1. Das Futterspektrum unter natürlichen Lebensbedingungen
2. Anatomische und physiologische Besonderheiten des Verdauungskanals
3. Woraus bestehen Snacks für Kaninchen und Nagetiere?
4. Die Folgen nicht artgerechter Fütterung
5. Fazit

1. Das Futterspektrum unter natürlichen Lebensbedingungen

In der freien Wildbahn fressen Kaninchen Gräser, Kräuter und Blätter von Gemüsepflanzen, also rohfaser- und zellulosereiches Futter. Nicht oder ganz selten gehören hingegen Getreidekörner zu Ihrem Nahrungsspektrum, da sie jahreszeitlich bedingt nur in kleinen Mengen und für kurze Zeit erreichbar sind. So können nur vom Wind umgewehte Pflanzen oder Körner, die auf den Boden fallen, von Kaninchen aufgenommen werden. Diese Körner sind sehr stärkereich und zellulosearm.

Der Vorfahre unserer Hausmeerschweinchen ist das Gebirgsmeerschweinchen. Es besiedelt grasreiche Hochebenen und Buschsteppen in den Anden. Das Meerschweinchen hat sich optimal an das sehr Vitamin C reiche Gras dort angepasst.