Notfälle Jederzeit
Silvester steht vor der Tür

Für die meisten Tiere ein ganz normaler Tag, für andere ein Martyrium. Gegen die Angst vor der alljährlichen Silvesterknallerei und den Raketen gibt es aber Hilfe. Wer seinem Hund oder seiner Katze effektiv helfen will, der sollte bereits jetzt aktiv werden. Hat die Knallerei erst einmal begonnen, ist es kaum noch möglich, dem Tier Stress zu ersparen.

Eine Möglichkeit, Silvesterstress zu reduzieren, ist die Bachblütentherapie. Sie ist eine Form der biologischen Medizin, die nach Ihrem Erfinder Bach benannt ist. Wichtig bei dieser Therapie sind eine ausführliche Untersuchung und eine genaue Erfassung des Tiertypus, da für jeden Typ und jedes Problem die Lösungen individuell hergestellt werden. Die Mischungen werden jeden Tag oral verabreicht, der Beginn sollte mindestens 3 Wochen vor Silvester sein.

Eine andere Möglichkeit bietet der Einsatz von Geruchstoffen, die nur von Hunden bzw. nur von Katzen wahrgenommen werden können. Das Prinzip ist folgendes: In der Natur produzieren Muttertiere Geruchstoffe, die dem Welpen ein Gefühl von Sicherheit und Wärme vermitteln. Diese Stoffe können synthetisch nachgebildet und über entsprechende Zerstäuber in Räumen verteilt werden. Über spezielle Rezeptoren nehmen die Tiere die Gerüche wahr und fühlen sich an die Geborgenheit als Welpe erinnert. So werden stressige Tage wie Silvester erheblich gelassener wahrgenommen. Wichtig ist der frühe Einsatz von D.A.P. (Hunde) oder Feliway (Katze), mindestens 14 Tage vor Silvester.

Für ausgesprochen ängstliche Hunde, die Silvester in Panik verfallen, gibt es letztendlich noch die Möglichkeit, Beruhigungstabletten einzusetzen. Auch hier ist der Zeitpunkt der Gabe entscheidend. Ist der Hund erst einmal völlig aufgedreht, wirken Medikamente oft erheblich schlechter.