Notfälle Jederzeit
Frühlingszeit ist Zeckenzeit

Wie in jedem Jahr, so kommen auch dieses Jahr die Zecken wieder in Scharen aus ihren Überwinterungsverstecken hervor. Auf freilebenden Tieren wie Rehen, Mardern, Vögeln, Mäusen und Igeln findet man sie, und natürlich bleiben auch unsere Haustiere, genauso wie der Mensch, wenn sie in die Nähe von Zecken kommen, nicht von ihnen verschont.

Auf dem Bild sieht man den Gemeinen Holzbock "Ixodes ricinus"
Zecken lassen sich von Gräser oder Sträuchern auf ihre Wirte fallen, dabei orientieren sie sich mit Wärmesensoren, Vibrationssensoren und ihrem Geruchssinn. Auf dem Wirt suchen sie sich einen günstigen Platz und beginnen dann, Speichel abzusondern und anschließend Blut zu saugen. Haben sie genug Nahrung aufgenommen, verlassen sie ihren Wirt wieder. Probleme gibt es sowohl durch die Entzündungsreaktion auf den Speichel als auch durch Krankheitserreger, die mit dem Zeckenspeichel abgesondert werden. Gefürchtet ist die Borrelliose und die FSME.

Zecken vom Tier entfernt man so rasch wie möglich, bitte ohne vorherigen Gebrauch von Ölen oder Salben, sondern durch vorsichtiges Herausdrehen mit einer speziellen Zeckenzange vom Tierarzt. Reißt der Kopf bei solch einer Aktion ab, so sollte er vom Tierarzt entfernt werden. Bei Zecken gilt: Vorbeugen ist besser als herausdrehen, gerne beraten wir Sie über das richtige Präparat, durch den es gar nicht erst zu einem Befall mit den Plagegeistern kommt, und wodurch gleichzeitig ein Schutz gegen andere Parasiten wie Flöhe und Stechmücken besteht.